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US Life Zweitmarkt

US Zweitmarktpolicen von Fidelity of Georgetown

Was sind US-Zweitmarkt Policen auch US-Life Settlements genannt?

US Zweitmarktpolicen sind Lebensversicherungspolicen, die von den Versicherungsnehmern nicht mehr benötigt werden und von Investoren zu einem diskontierten Prozentsatz der Versicherungssumme erworben werden Der Preis ist in der Regel ein Vielfaches vom Rückkaufswert.



US-Life Settlements sind US-amerikanische, (Risiko) - Lebensversicherungen aus dem US-Zweitmarkt.

Möchte ein Amerikaner (meist Senioren oder Schwerstkranke) seine Risiko­lebens­ver­si­che­rung zu Lebzeiten verkaufen, lässt sich dieser Wunsch auf dem Zweitmarkt realisieren. Er tauscht seinen für sich persönlich wertlos gewordenen Risikoschutz noch zu Lebzeiten in Kapital um.

Bei so genannten US-Zweitmarktpolicen handelt es sich um Lebensversicherungspolicen von US-Staatsbürgern, die von Investoren zu einem diskontierten Prozentsatz der Auszahlungssumme erworben werden können. Da US-Lebensversicherungen grundsätzlich nicht der eigenen Alters­vorsorge, sondern nur der Absicherung individueller Risiken dienen, hat der Versicherungsnehmer bei Veränderung seiner persönlichen Lebenssituation häufig kein Interesse mehr an der Aufrechterhaltung seines Vertrages. Anstatt die Police zu stornieren und nur einen niedrigen Rückkaufswert zu erhalten, erzielen die Versicherten mit dem Verkauf ihrer Police regelmäßig höhere Erlöse. Aus einer Ablebensversicherung wird eine Erlebensversicherung.

Warum verkaufen US-Bürger ihre Lebensversicherungspolicen?

US-Lebensversicherungen werden meist nur zur Absicherung individueller Risiken abgeschlossen. Wenn der Versicherungsnehmer bei Veränderung seiner persönlichen Lebenssituation kein Interesse mehr an der Aufrechterhaltung seines Vertrages hat, kann er diesen Vertrag verkaufen, anstatt die Police zu stornieren und nur einen niedrigen Rückkaufswert zu erhalten. Durch einen Verkauf der Police erzielt der Verkäufer meist einen höheren Betrag, als wenn er die Police beim Versicherer kündigt.

Sind US Zweitmarktpolicen von der weltweiten Wirtschaftskrise betroffen? 

Seit Beginn des Handels mit US-Zweitmarktpolicen (engl. US-Life Settlements) hörte man wieder und immer wieder: Diese Assetklasse ist nahezu unabhängig von Aktien, Anleihen und Immobilien – deshalb auch das starke und schnelle Wachstum. Dies ist auch der Grund für das enorme Interesse institutioneller Investoren, wie Pensionskassen, Stiftungen etc. Heute hat man den Beweis: US-Zweitmarktpolicen sind selbst von der massivsten globalen Finanzkrise unbeeindruckt. 

Bonität der US – Lebensversicherungsgesellschaften 

Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men in den USA sind grundsätzlich staatlich reguliert. Das gilt auch für deren Anlagekriterien. Grundsätzlich müssen Versicherer ihre Prämien sehr konservativ anlegen, um wirtschaftlichen Schwankungen nicht ausgesetzt zu sein und ihre Zahlungsver-pflichtungen jederzeit bedienen zu können.

64% aller Einkünfte* generieren die Versicherer durch Prämieneinkünfte, 28% hingegen durch Investmenterträge. Das Gesamtvermögen* der amerikanischen Versicherer beträgt ca. 5100 Milliarden(!!) – das der Versicherer in Deutschland ca. 681 Milliarden.  *Quelle ACLI Factbook 2008

Was sind die Unterschiede zu z.B. Deutschen und Britischen LV-Policen?

Im Unterschied zu z.B. England, Österreich und Deutschland handelt es sich bei den auf dem US-Markt zum Kauf angebotenen LV Policen ausschließlich um Risiko- bzw. Ablebensversicherungspolicen.

Besondere Merkmale:

a)  Die Höhe der Todesfallssumme ist von vornherein bekannt.

b)  Es besteht nahezu keine Korrelation zu den Märkten.

c)  Die Auszahlung erfolgt, solange mit Prämien bedient, nur im Todesfall.

d)  Amerikanische Lebensversicherungspolicen sind unanfechtbar und zahlen auch bei Suizid aus (Police muss mindestens 2 Jahre alt sein).

e)  Amerikanische Lebensversicherungsgesellschaften haben in ihrer über 150 jährigen Geschichte noch nie eine Auszahlung verweigert. (legale Policen)

Wer sind die Market Maker?

Der US-Zweimarkt für LV-Policen wird zu ca. 90% von weltbekannten institutionellen Investoren sowie Pensionskassen und Stiftungen, Investmentfonds etc. geprägt. Einer der ersten institutionellen Investoren war kein geringerer als US-Investment-Guru Warren E. Buffett. Aber auch kirchliche Einrichtungen haben erkannt, dass auf der einen Seite einem Menschen geholfen wird, gleichzeitig eine Anlagemöglichkeit ohne Korrelation zu den anderen Märkten. Keine Wetten auf Lebensmittel, Aktien oder sonstige Investmentmöglichkeiten. Bei keinem anderen Investment, können Sie einem Menschen direkt helfen!

 


 
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